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Flächenvernässung  zwischen der 80 ha Kiesabbaufläche und Rheindeich.
Wie vom Astheim -Erfelder Entwässerungsverein zu erfahren, kann die oben genannte Fläche bei vorhandenem Baggersee nicht mehr entwässert werden. Der See durchschneidet die heutigen Abwassergräben. Dadurch ist mit einer Vernässung
a.) bei hohem Grundwasserstand ( durch den See wird dieser noch angehoben) und
b.) bei Rheinhochwasser zu rechnen.
Ob dann noch eine landwirtschaftlichen Nutzung der Fläche möglich ist, kann sehr in Frage gestellt werden.


Infotafeln
Nachstehend finden sie Links zu den Plakaten die von uns im Rahmen unserer Informationsveranstaltungen gegen die 131 ha Kieababaufläche gezeigt werden.

Gefährdete Tiere
80ha Fläche u. Grundwasserstrom bei Hochwasser
Geplanter Kiesabbau im Ried
Die Zukunft der Hessenaue?
Seen oder Landwirtschaft

Erklärung zu den verschiedenen Flächenangaben.

Es kommt immer wieder zu Fragen bei den verschiedenen Flächenbezeichnungen deshalb in Kurzform ein Überblick:

131 ha Hier ist die Fläche nördlich der L 3094 gleich hinter dem Schwimmbad Vogel bis zum Deich gemeint. Diese Fläche ist im Regionalen Raumordnungsplan als Abbaufläche ausgewiesen und Dyckerhoff will  iese Fläche als nächste Ausbeuten.
80ha Auf Druck der Gemeinde und der BIK reduzierte die Fa. Dyckerhoff den anspruch der 131ha. Fläche auf 80ha.
60ha Dies wäre die offene Wasserfläche die in den 80 ha entstehen würde.
7,9 ha Dies ist die Fläche die zur Zeit ausgekiest wird. Hier befinden sich die gemeindeeigene Wege die am 30.1.09 an Dyckerhoff verkauft wurden.
13ha  Dies ist ein Angebot von Dyckerhoff, die an dem jetzigen Baggersee verfüllt werden könnte. Die Gemeindevertretung hatte eine Verfüllung von 17,9 ha gefordert.

Mediationserfolg von Dyckerhoff und Gemeinde erklärte Dyckerhoff der Presse im unmittelbaren Anschluss an die dritte Runde des Mediationsverfahrens. Mittels der Links (Rüsselsheimer Echo; Mainspitze vom 11.11.08) können Sie die Artikel nachlesen.

Die BIK sieht in der erneuten Zusage von Dyckerhoff die Kiesgrube zu verfüllen einen Schritt in die richtige Richtung die vertraglich zugesagte Verfüllung anzugehen. Nur die Art und Weise wie Dyckerhoff die Verfüllung angehen will lässt große Zweifel an der Seriosität der Fa. Dyckerhoff aufkommen.

Dyckerhoff bietet eine Verfüllung von 13 ha, beginnend mit dem Altsee an.
Die Gemeindevertretung hat in der Vergangenheit die Verfüllung des 10 ha Neusees und der vor kurzem begonnenen Fläche von 7,9 ha gefordert, ergeben 17,9 ha.
Den Neusee will Dyckerhoff offen lassen. Dazu soll die Gemeinde die entsprechenden Planänderungsverfahren einleiten und durchführen.
Damit hätte Dyckerhoff der Gemeinde den schwarzen Peter zugeschoben da, die Camper auf ihre Wasserfläche verzichten müssten, nebenan wäre dann die neue Wasserfläche.

Die Verfüllung will Dyckerhoff in 30 bis 35 Jahren mit 250.000 m³ realisieren wobei jährlich 50.000m³ angeliefert werden sollen. Siehe Presseartikel oben.
Schauen wir uns die Zahlen genauer an: In der Bürgerinformation der Fa, Dyckerhoff „Kies in Trebur“ spricht Dyckerhoff statt von m³ von Tonnen. Die Wichte von Sand ist 1,7. Damit ergeben 50.000 m3 85.000Tonnen, die Dyckerhoff verfüllen will, hat aber noch keine Ahnung wo das Material herkommt und will sich nun darum kümmern. Die Forderung zur Verfüllung ist über 10 Jahre alt. Wollte Dyckerhoff wirklich verfüllen, sollten sie eigentlich wissen wo das Material verfügbar ist.
Lt. Dyckerhoff werden 5 Mio. Tonnen Z0 – Material benötigt; dividiert durch 85.000 ergeben sich 58 Jahre.  Nebenbei 250.000m³ sind rund 0,5 Mio. Tonnen.
Die Zahlenspiele sind recht verwirrend, da sie von Dyckerhoff sie jeweils ihren Vorteil entsprechen nutzt.  Der Bevölkerung Angst machen mit hohem LKW Verkehr, wenn es dann aber wirklich an das Verfüllen geht dann wird die Verfüllung des flachen Altsees angeboten und der Neusee auf 37 m Tiefe ausgebaggert.

Anzumerken ist der Fakt das Dyckerhoff pro Jahr 300.000 Tonnen ausbaggert.

Herr Derstroff plant einen Damm in den Altsee einzubringen, damit die Verfüllung auch wirklich die Wasserfläche verkleinert und nicht im See versickert.
Wie er die Standsicherheit des Damms realisiert, wäre noch zu beantworten.

Alles in allem ist anzunehmen das Dyckerhoff plant die 131 ha auszubaggern, ehe sie die heutigen Forderungen der Gemeinde erfüllt hat. Wie lange würde sich dann die Verfüllung der 131 hinziehen, Jahrhunderte werden nicht reichen.

Den Ausschüssen der Gemeindvertretung die am 12.11.08 berieten, wurden die 14 Vereinbarungen aus dem Mediationsverfahren vorgetragen. Anschließend wurde im nichtöffentlichen Teil, das weitere Vorgehen beraten. Die haben den Braten schon gerochen und werden hoffentlich den „tollen Dyckerhoff Kompromiss“ dort hin befördern, wo er hin gehört.

Kiesabbauflächen
                                         Hessenaue       Geinsheim
Offene Wasserflächen          52 ha               47 ha
In Planung                           72 ha             132 ha
Ausgewiesen Lagerstätten 160 ha               57 ha

Hier ist deutlich zu erkennen das immer größere Abbauflächen vorgesehen sind. Das wirtschaftliche Streben nach höheren Gewinnen der Abbaubetriebe und die verbesserten technischen Abbaugeräte beschleunigen den Abbau auch in immer größeren Tiefen (früher 22 m, künftig bis 60 m), wodurch die Belastung durch Verkehr und Lärm auch weiter zunehmen wird.

Hochwasserflächen
Der Regionale Raum Ordnungs Plan bis 2015 zeigt neben den Kiesflächen von 353ha auch die gesamte Gemarkung Treburs einschließlich den Ortschaften als Vorranggebiet Hochwasserschutz, d.h. die Fläche, die als Überflutungsbereich im Falle eines extremen Hochwassers in Frage kommt. Für alle anderen Ortschaften im Südhessen reicht die Hochwasserfläche nur bis an den Ortsrand.
Vorrangfläche für Hochwasserschutz bedeutet eine Siedlungsbeschränkung und verhindert weitere Bebauungsgebiete.
Die Flächen für Landwirtschaft wurden gegenüber dem vorherigen RROP reduziert.


Wussten Sie schon? Informationen über Fa. Dyckerhoff:

Das Märchen vom „Edlen Ritter“
oder neu-deutsch: von der Heuschrecke


 

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